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Wann lohnt sich eine Photovoltaikreinigung?

lohnt sich eine Photovoltaikreinigung_gepflegte PV Anlagen halten länger

Flechtenreinigung mit Schadensprävention und Werterhalt

Ist eine Photovoltaik Reinigung sinnvoll?

Welche Kriterien machen eine Photovoltaikreinigung erforderlich?

Photovoltaikanlagen sind eine erhebliche finanzielle Investition, die sich auch wirtschaftlich rechnen soll. Alle Ausgaben lassen sich zwar steuerlich geltend machen, sie sind und bleiben dennoch eine Verlustausgabe. Wenn es bei Ihnen nur um die optische Verschönerung Ihrer Photovoltaikanlage durch "Staub wischen" geht, nehmen Sie lieber das Geld und gönnen sich einen schönen, erholsamen Wochenendurlaub.

Eine Photovoltaik Reinigung sollte nicht grundlos durchgeführt werden. Dennoch gibt es früher oder später handfeste Gründe, die für eine Solarreinigung sprechen. Wir kennen Photovoltaik Anlagen, die ohne eine fachmännische Reinigung ihre Mindestlaufzeit von 20 Jahren gar nicht erreichen würden.

Es gibt 3 Gründe, warum Sie früher oder später die Reinigung Ihrer Photovoltaikanlage beauftragen sollten:

Leistungsverlust, Schadensprävention, Werterhalt.

1. Leistungsverlust:
Haben Sie ein Anlagenmonitoring? Einen Lichtsensor mit Onlineauswertung? Lesen Sie als Referenzwert die Geodaten ein? Woher wollen Sie wissen, ob Sie mit Ihrer Anlage verlustfrei Strom produzieren?

Jedes Photovoltaikjahr ist anders. Das Erfassen Ihrer Stromstände am Zählerschrank ist ein wichtiger Schritt, genügt aber nicht. Ihnen fehlt der Vergleich zwischen Ist- und Sollwert. Suchen Sie sich einen Freund, Nachbarn, Arbeitskollegen mit PV bei ähnlicher Dachneigung und Ausrichtung. Dann können Sie beide Anlagen in ein Verhältnis setzen. Das ist eine sinnvolle Verbesserung.

Mit dieser Methode lassen sich Leistungsverluste bis 8% dennoch schwer erfassen.

Sichtprüfung:
Deshalb empfehle ich 1x pro Jahr die Module auf Sicht zu kontrollieren. Das geht von der Leiter, man muss nicht zwingend aufs Dach. Ideal ist es nach Regentagen, wenn man davon ausgehen kann, dass alle losen Stäube heruntergewaschen sind. Um möglichen Schmutz gut feststellen zu können, müssen die Module trocken sein und der Himmel bedeckt. Wenn Sie sich wegen des Verschmutzungsgrades unsicher sind, können Sie uns gerne ein Foto zusenden. Interessierten Photovoltaikbetreibern erklären wir gerne, wie man einen verlässlichen Reinigungstest durchführen kann, um den Verschmutzungsgrad selbst einschätzen zu können.

2. Schadensprävention:
1. Dick aufgelagerte Verschmutzung kann heiße Stellen, sogenannte Hot Spots hervorrufen. Module mit Hot Spots sind tickende Zeitbomben. Wegen der möglichen Brandgefahr werden die Module meist ausgewechselt.

2. Chemisch reaktive Verschmutzung stammt überwiegend von Verbrennungsprozessen, also Abgase von Heizung, Verkehr, Industrie usw. Ist diese zu lang auf dem Modul, ist eine Schädigung des Solarglases wahrscheinlich. Dies bedeutet irreversible Leistungsverluste, die situationsbedingt zwischen 3-4% und 10% gemessen werden.

3. Pflanzliches Wachstum auf dem Solarglas, oder in den Modulrahmen ist das größte verschmutzungsbedingte Schadensrisiko. Eine rechtzeitige Reinigung und ein fachmännisches Ausschwemmen der Rahmenschlitze (zwischen Glas und Rahmen) sind zwingend durchzuführen.

3. Werterhalt:
Es ist wirtschaftlich klug und ökologisch sinnvoll eine Investition möglichst lange in ihrem Wert zu erhalten. Die Rendite ist am größten, wenn die Gesamtnutzungsdauer der PV Anlage verbessert wird. Darauf ist unsere Photovoltaikreinigung ausgelegt.

Eine werterhaltende Reinigung ist die Königsklasse der Photovoltaik Reinigung.
Die werterhaltende Solarreinigung setzt immer eine völlig schadensfreie, materialneutrale Reinigungsmethode voraus. Man kann dann von werterhaltender Reinigung sprechen, wenn die verschmutzungsbedingte und die natürliche Materialdegradation reduziert bis gestoppt werden. Wird werterhaltend gereinigt, reduzieren sich auch die laufzeitbedingten Modulschäden. Die Nutzungsdauer der Photovoltaikanlage verbessert sich. Eine werterhaltend gereinigte Photovoltaikanlage verbessert den "ökologischen Fußabdruck" des Eigentümers.