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Photovoltaikanlagen rechtzeitig richtig reinigen

Solarmodulreinigung_Photovoltaikreinigung

Photovoltaikanlagen rechtzeitig, richtig reinigen

Solarertrag steigern - PV Modulschäden vorbeugen

Die beiden häufigsten Frage zum Thema Photovoltaikreinigung lauten: "wann ist der ideale Zeitpunkt meine Photovoltaikanlage reinigen zu lassen?" und "wie wird eine Photovoltaikreinigung fachgerecht gereinigt?


Bei Einfamilienhäusern im Wohngebiet ist die Photovoltaikreinigung nach ca. 3-5 Jahren sinnvoll, bei Stallanlagen meistens schon nach 1-2 Jahren. Im gewerblichen Bereich muss man die Emissionslage zur Dachneigung und Glasqualität in Relation setzen. Die Intensität und der Zeitraum in dem Photovoltaikmodule verschmutzen, wird von 4 Hauptfaktoren beeinflusst: die Glasqualität, der Neigungswinkel, Art und Umfang der Emissionen und die Reinigungsmethode.

Es gibt hochwertige, "ehrliche" Gläser, die im Vergleich zur Glasqualität anderer Hersteller deutlich weniger verschmutzen und sich sehr viel leichter reinigen lassen. Es gibt auch PV-Module, die aufgrund ihrer Beschichtung und verfahrensspezifischen Eigenschaften sehr empfindlich auf Verschmutzung reagieren. Hier treten chemisch-reaktive Reaktionen im Glas signifikant häufiger auf, als bei anderen Herstellern.

Prinzipiell verschmutzen flach gebaute PV-Anlagen unter 10° Neigungswinkel schneller als andere. Trotzdem können auch steile Modulflächen stark verschmutzen. Das hängt von Intensität der Luftverschmutzung und der Glasqualität ab.

Achtung: Der Befall von Photovoltaikmodulen durch Moose, Flechten und Pilze ist auf dem Vormarsch.
Organische Stäube im Lufteintrag beschleunigen das Pflanzenwachstum ganz unabhängig vom Neigungswinkel: Futtermittelstäube, Abgase vom Strassenverkehr, Bahnlinien und Heizungsanlagen.


Die Emissionslage rund um die PV-Anlage ist hauptverantwortlich wie schnell und wie stark die Module verschmutzen. Entscheidend sind zunächst die direkten Schmutzquellen am Standort. Doch auch überregionale Einflüsse von einem Gewerbegebiet, oder einer Großstadt können mit dem Wind eingetragen werden.

An jedem Standort ist der Schmutz, seine Mixtur und Dichte ein bisschen anders. Mal wasserlöslich, mal verfestigt oder stark haftend. Das hängt von der Schmutzart ab und wie lange die Mixtur auf dem Solarglas auflagert. Nachts wird der Schmutz angefeuchtet, tagsüber brennt er bei Modultemperaturen von 70° fest. Hier entstehen bei sehr vielen Verschmutzungen chemisch-physikalischen Reaktionen im Glas.

Tipp: Korrosive Prozesse im Glas, sowie irreversible Leistungsverluste können nur durch eine rechtzeitige, fachmännische Photovoltaikreinigung vermieden werden.


Auch die Reinigungsmethode entscheidet darüber, wie schnell die Nachverschmutzung wieder einsetzt. Billige "Schnellreinigungen" mit Rotationsbürsten hinterlassen kein astreines Reinigungsergebnis. Verbleibende Schmutzreste bilden Ankerpunkte für eine zügig einsetzende Nachverschmutzung.

Generell gehört die Rotationsbürste zu den riskanten Reinigungswerkzeugen. Wird bei der Reinigung zu wenig Wasser verwendet, oder dreht sich die Bürste zu schnell, reisst der Wasserfilm beim Reinigen, was eine partielle Trockenreinigung zur Folge hat. Die Kombination von entmineralisiertem Wasser und rotierenden Bürsten wird regelmäßig bemängelt, weil es zur Aufrauhung der Gläser und einer zügigen Nachverschmutzung führen kann.

Tipp: In mittelmäßigen und schlechten Photovoltaikjahren verursachen leichte Verschmutzungen bereits erhöhte Verluste. Das Schwachlicht wird vom Schmutz stärker gefiltert als starker Sonnenschein.


Entscheidend für lange anhaltende Reinigungsergebnisse ist die gewissenhaft ausgeführte Photovoltaikreinigung mit einem risikofreien Reinigungswerkzeug. Doch wichtig ist auch die rechtzeitige Reinigung Ihrer Photovoltaikanlage. So kann man verhindern, dass Verschmutzungen Schäden an Glas, Wafer, Rahmen und Eindichtung bewirken. Wir empfehlen jedem PV-Betreiber seine Anlagen einmal jährlich auf Sicht zu kontrollieren. Wenn Sie den Verschmutzungsgrad nicht selbst einschätzen können, erklären wir Ihnen gerne wie Sie selbst eine verlässliche Putzprobe durchführen können.

Für Fragen rufen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne.
Tel. 08141 - 889 5 887