Luftverschmutzung gefährdet die PV-Module

Wie in allen anderen Ländern auch, steigt die Luftverschmutzung in Deutschland kontinuierlich an. Im Gegensatz zu Kleinstädten hat die Photovoltaik-Reinigung in Metropolen wie beispielsweise München, Berlin, Hamburg etc. mit einer besonderen Luftverschmutzungsproblematik zu kämpfen, was zu der hohen Anzahl an Emissionsquellen zurückzuführen ist.

Wir reden hier zwar die ganze Zeit über Luftverschmutzung, aber was genau versteht man denn eigentlich darunter?

,,Luftverschmutzung besteht aus Chemikalien oder Partikeln in der Luft, die die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen schädigen können. Es beschädigt auch Gebäude. Schadstoffe in der Luft nehmen viele Formen an. Es kann sich um Gase, feste Partikel oder Flüssigkeitströpfchen handeln“ (vgl. https://education.nationalgeographic.org/ [letzter Stand: 18.05.2024]).

Im Folgenden sehen Sie das typische vorher und nachher Verschmutzungsbild einer Photovoltaikanlage im Einflussbereich einer Metropolregion, die wir ökologisch und nachhaltig gereinigt haben. Diese Verschmutzung wird zum größten Teil durch Feinstaub und vor allem durch Abgase von Straßenverkehr verursacht, die chemisch-physikalisch reaktiv ist und mit der Zeit erhebliche Schäden wie Rostbefall und Glasoberflächenauflösung anrichten kann.

vorher

nachher

Jede Luftverschmutzung führt zur Entstehung von Flechten und Moos, die dann wiederum eine Schichtablösung bewirken. Des Weiteren begünstigt auch Feinstaub das Wachstum von Flechten, Moos und Pilzen in den Rahmenschlitzen. Deshalb sollte immer schnellstmöglich eine fachgerechte Reinigung durchgeführt werden, bevor die Qualität der Module eingeschränkt wird und unumgängliche Schäden eintreten.

Wie entsteht Schmutz auf Photovoltaikmodulen?

Schmutz auf Photovoltaikanlagen entsteht dadurch, dass sich zuerst einzelne Schmutzpartikel auf sauberen Photovoltaikmodulen festsetzen. Mit der Zeit nimmt Verankerung immer weiter zu, sodass aus einzelnen Schmutzteilchen winzige Gebilde entstehen, die zu einer wachsenden Verschmutzung voranschreiten. Das Problem hierbei ist, dass es zu Stromverluste am Photovoltaikmodul kommen kann, wenn nicht rechtzeitig etwas unternommen wird. Photovoltaikanlagen wirken als Schmutzreaktoren, die die Schmutzmischung physikalisch verändern. Sie reagieren unterschiedlich auf Wetterverhältnisse. Bei feuchtem Wetter wird der Schmutz weich und sobald es warm wird, können die Module eine Betriebstemperatur von über 60°C erreichen und die Schmutzmischung zusammenbacken. Man sollte erwähnen, dass es unterschiedliche Solargläser gibt und diese dementsprechend unterschiedliche Beschichtung aufweisen. So reagieren sie alle unterschiedlich auf Einflussfaktoren wie Staub, Hitze, Kälte etc.

Was kann der Photovoltaik Eigentümer tun?

Wie kann der PV-Betreiber fachlich angemessen mit der Verschmutzungsproblematik umgehen?

Es ist empfehlenswert, zumindest einmal pro Jahr die Photovoltaikanlage auf Sicht kontrollieren zu lassen. Sie, als Eigentümer, können am besten die Verschmutzung bei bedecktem Himmel und trockenen Modulen erkennen. Wenn Sie merken, dass der Schmutz bereits vom Rand in den stromerzeugenden Wafer ragt, empfehlen wir einen erfahrenen Fachbetrieb für Solarreinigung aufzusuchen. So können Sie sichergehen, ob eine PV-Reinigung erforderlich ist oder nicht und unnötige Kosten sparen.